Das Wichtigste in Kürze:
- Schlaufzügel funktionieren nach dem Flaschenzugprinzip und vervielfachen die Kraft der Reiterhand erheblich – was sie zu einem extrem scharfen Hilfsmittel macht, das nur in absolut erfahrenen Händen gehört.
- Ihre ursprüngliche Bestimmung war die temporäre Korrekturarbeit durch Profis bei Pferden mit massiven Anlehnungsproblemen – niemals als Dauerlösung oder für unerfahrene Reiter.
- Der größte Missbrauch: Manche Reiter reiten „auf dem blanken Schlaufer“, nutzen also gar keine normalen Zügel mehr, sondern nur noch den Schlaufzügel – eine Form der Tierquälerei, die zu Zungenquetschungen, Zungenlähmungen und massiven Verletzungen führen kann.
- Besonders fatal wird es in Kombination mit doppelt gebrochenen Trensen, da hier der Nussknacker-Effekt durch die vervielfachte Kraft des Schlaufzügels zu extremen Verletzungen im Maul führen kann.
- Schlaufzügel haben in Händen von Reitanfängern, Freizeitreitern oder als Standard-Hilfsmittel im Schulbetrieb absolut nichts zu suchen – hier sind sie gefährlich und tierschutzrechtlich bedenklich.
Wenn es einen Hilfszügel gibt, der wirklich nur in die Hände absoluter Profis gehört, dann sind es Schlaufzügel. Ihre Wirkung ist so potent, ihre mögliche Schärfe so extrem, dass sie in falschen Händen zu massiven Verletzungen und dauerhaften Schäden führen können. Gleichzeitig sieht man sie erschreckend häufig im Einsatz – nicht nur bei Profis zur kurzfristigen Korrektur, sondern als Standard-Hilfsmittel bei Freizeitreitern, in Reitschulen, ja sogar bei Anfängern. Was hier geschieht, bewegt sich nicht selten im Bereich der Tierquälerei. Um zu verstehen, warum Schlaufzügel so problematisch sind, muss man ihr Funktionsprinzip kennen – und die verheerenden Folgen ihres Missbrauchs.
Was sind Schlaufzügel und wie funktionieren sie?
Schlaufzügel (auch Laufferzügel genannt) sind lange Riemen, die am Sattelgurt befestigt werden, zwischen den Vorderbeinen des Pferdes hindurch nach vorne laufen, durch die Gebissringe laufen und dann in der Hand des Reiters enden – zusätzlich zu den normalen Zügeln. Der Reiter hält also vier „Zügel“ in der Hand: die beiden normalen Trensenzügel und die beiden Schlaufzügel.
Das Flaschenzugprinzip: Die entscheidende – und gefährliche – Eigenschaft der Schlaufzügel ist ihre Hebelwirkung. Durch die Umlenkung am Sattelgurt und durch die Gebissringe entsteht ein Flaschenzug-Effekt. Die Kraft, die der Reiter auf den Schlaufzügel ausübt, wird am Gebiss vervielfacht – je nach Winkel und Verschnallung um das Zwei- bis Vierfache oder sogar mehr.
Ein einfaches Beispiel: Zieht der Reiter am Schlaufzügel mit 2 kg Kraft, kommen am Pferdemaul 4-8 kg oder mehr an. Diese Hebelwirkung macht Schlaufzügel zu einem extrem potenten – und potenziell extrem schmerzhaften – Werkzeug.
Die Wirkungsweise: Schlaufzügel ziehen das Gebiss nach unten-hinten in Richtung Brust des Pferdes. Diese Zugrichtung ist sehr präzise und sehr direkt. Das Pferd kann diesem Druck kaum ausweichen – es muss den Kopf senken und die Nase einrollen. Je stärker der Reiter am Schlaufzügel zieht, desto stärker wird das Pferd in diese Position gezwungen.
In erfahrenen Händen kann diese präzise Einwirkung genutzt werden, um einem Pferd kurzzeitig zu zeigen, wie sich eine bestimmte Kopf-Hals-Position anfühlt. In unerfahrenen Händen wird daraus ein Instrument des Zwangs und der Schmerzen.
Die ursprüngliche Intention: Korrekturarbeit für Profis
Schlaufzügel wurden entwickelt für sehr spezifische Korrektursituationen in den Händen erfahrener Ausbilder. Die Szenarien, in denen sie ursprünglich vorgesehen waren:
- Pferde mit extremen Anlehnungsproblemen, die sich massiv gegen jede Zügeleinwirkung wehren
- Korrektur von Pferden, die gelernt haben, sich „über dem Zügel zu machen“ und permanent den Kopf hochzureißen
- Temporäre Unterstützung beim Umtraining von Pferden mit verfestigten Fehlhaltungen
- Als Demonstration für fortgeschrittene Reiter, wie sich eine korrekte Anlehnung anfühlen sollte
Entscheidend war dabei immer: Der Einsatz sollte extrem kurzfristig sein – oft nur für wenige Minuten in wenigen Trainingseinheiten. Der Schlaufzügel sollte nur minimal genutzt werden, quasi als „Backup“ zu den normalen Zügeln. Und der Reiter sollte über jahrelange Erfahrung, feinste Hilfengebung und exzellentes Timing verfügen.
Diese Voraussetzungen sind in der Realität fast nie gegeben – und genau da beginnt das Problem.
Die verschiedenen Verschnallungen und ihre Wirkung
Es gibt verschiedene Arten, Schlaufzügel zu verschnallen, die unterschiedlich scharf wirken:
Klassische Verschnallung (am Gurt): Die Standard-Variante führt vom Sattelgurt zwischen den Beinen hindurch zu den Gebissringen. Diese Verschnallung erzeugt den stärksten Hebeleffekt und die schärfste Wirkung.
Höhere Verschnallung (an den D-Ringen): Werden die Schlaufzügel höher am Sattel befestigt (etwa an den D-Ringen), ist die Hebelwirkung etwas geringer, aber immer noch erheblich. Diese Variante wird manchmal als „milder“ propagiert – bleibt aber trotzdem scharf.
Verschnallung am Vorderzwiesel: Eine seltenere Variante führt die Schlaufzügel vom Vorderzwiesel des Sattels aus. Auch hier bleibt das Grundproblem der vervielfachten Kraft bestehen.
Egal welche Verschnallung: Schlaufzügel bleiben ein scharfes Instrument mit erheblicher Hebelwirkung. Es gibt keine „sanfte“ Variante.
Der Missbrauch: Reiten „auf dem blanken Schlaufer“
Und nun kommen wir zum wirklich kritischen Punkt – einer Praxis, die leider erschreckend verbreitet ist: Reiter, die nicht nur zusätzlich zu normalen Zügeln Schlaufzügel verwenden, sondern diese als Ersatz für normale Zügel nutzen. Sie reiten ausschließlich auf dem Schlaufzügel, die normalen Trensenzügel baumeln lose oder sind gar nicht mehr vorhanden.
Was dabei passiert: Das Pferd wird permanent durch die vervielfachte Kraft des Flaschenzugs im Maul belastet. Jede noch so kleine Bewegung der Reiterhand überträgt sich mit zwei- bis vierfacher Kraft aufs Gebiss. Das Pferd hat keine Möglichkeit, dieser permanenten, scharfen Einwirkung zu entkommen.
Die Folgen sind verheerend:
Zungenquetschungen: Das Gebiss drückt durch die verstärkte Kraft die Zunge gegen den Unterkiefer. Bei anhaltendem Druck werden die Blutgefäße und Nerven in der Zunge gequetscht. Das Pferd erleidet massive Schmerzen.
Zungenlähmungen: Bei chronischem Missbrauch können die Nerven in der Zunge dauerhaft geschädigt werden. Die Zunge wird teilweise oder vollständig gelähmt. Das Pferd kann nicht mehr richtig fressen, kauen oder schlucken. Diese Schäden sind oft irreversibel.
Quetschungen und Verletzungen am Unterkiefer: Der permanente Druck des Gebisses gegen den Knochen führt zu Druckstellen, Entzündungen und in schweren Fällen sogar zu Knochenschäden.
Massive Maulschleimhautverletzungen: Die scharfe Einwirkung kann die empfindliche Schleimhaut im Maul verletzen, Blutungen verursachen, chronische Entzündungen hervorrufen.
Psychische Traumatisierung: Ein Pferd, das permanent diesen Schmerzen ausgesetzt ist, entwickelt massive Angst vor jeglicher Zügeleinwirkung. Es wird kopfscheu, zügelsensibel, resigniert oder entwickelt Abwehrverhalten.
Die fatale Kombination: Schlaufzügel mit doppelt gebrochener Trense
Als wäre das Reiten auf dem blanken Schlaufer nicht schon schlimm genug, gibt es eine Kombination, die das Ganze noch verschlimmert: Schlaufzügel mit doppelt gebrochener Trense.
Der Nussknacker-Effekt: Eine doppelt gebrochene Trense besteht aus drei Teilen – zwei Seitenstücken und einem mittleren Glied. Bei zu starker Zügeleinwirkung oder ungünstigem Winkel entsteht der sogenannte Nussknacker-Effekt: Das mittlere Glied drückt auf die Zunge, während die Seitenstücke gegen die Laden drücken. Die Zunge wird regelrecht eingeklemmt.
Dieser Effekt ist bereits bei normaler Zügelführung problematisch, wenn zu hart eingewirkt wird. In Kombination mit Schlaufzügeln – die ja die Kraft vervielfachen – wird er katastrophal. Die ohnehin schon verstärkte Kraft wird durch den Nussknacker-Effekt noch konzentrierter auf die Zunge übertragen.
Die Folgen:
- Extreme, akute Schmerzen
- Noch schnellere und schwerere Zungenquetschungen
- Höheres Risiko für dauerhafte Nervenschäden
- Panik und Abwehrverhalten beim Pferd
- Langfristige Traumatisierung
Wer Schlaufzügel einsetzt – was ohnehin nur in Ausnahmefällen vertretbar ist – sollte mindestens darauf achten, ein einfach gebrochenes Gebiss zu verwenden, um den Nussknacker-Effekt zu vermeiden. Besser noch: Finger weg von Schlaufzügeln.
Das Problem der falschen Haltung: Einrollen statt Aufrichtung
Selbst wenn Schlaufzügel „nur“ zusätzlich zu normalen Zügeln verwendet werden und nicht permanente, extreme Schmerzen verursachen, bleibt ein fundamentales biomechanisches Problem:
Schlaufzügel zwingen das Pferd zum Einrollen. Die Zugrichtung nach unten-hinten führt dazu, dass das Pferd die Nase hinter die Senkrechte bringt, im Genick übermäßig einknickt, den Unterhals herausdrückt. Diese Position wird oft als „Aufrichtung“ oder „Versammlung“ missverstanden – in Wahrheit ist es das genaue Gegenteil.
Ein eingerolltes Pferd kann nicht korrekt arbeiten:
- Die Hinterhand kann nicht unter den Schwerpunkt treten
- Der Rücken bleibt steif oder sackt ein
- Die Muskelkette ist unterbrochen
- Das Pferd fällt auf die Vorhand
- Echte Lastaufnahme ist unmöglich
Langfristig führt diese Fehlhaltung zu:
- Falscher Muskelentwicklung (massiver Unterhals, schwache Oberlinie)
- Chronischen Verspannungen
- Rückenproblemen
- Verschleiß der Vorhand
- Psychischer Resignation
Was also wie eine „schnelle Lösung“ aussieht – das Pferd läuft scheinbar mit tiefer Kopfhaltung und „ruhig“ – ist in Wahrheit eine Katastrophe für die langfristige Gesundheit und Ausbildung des Pferdes.
Schlaufzügel im Schulbetrieb: Ein Unding
Besonders erschreckend ist die Verwendung von Schlaufzügeln im Schulbetrieb oder bei Reitanfängern. Die Begründung lautet oft: „Das Pferd geht sonst nicht ordentlich“ oder „Die Schüler können es so nicht durch die Reitbahn reißen.“
Das ist aus mehreren Gründen inakzeptabel:
Reitanfänger haben keine feine Hand: Anfänger lernen gerade erst, ihre Hände ruhig zu halten, dosiert einzuwirken, im Takt der Bewegung mitzugehen. In dieser Lernphase einen Hilfszügel einzusetzen, der jede unkontrollierte Bewegung mit vervielfachter Kraft ans Pferdemaul überträgt, ist grausam für das Pferd.
Es lehrt falsche Prinzipien: Anfänger lernen, dass man Pferde durch mechanischen Druck in eine gewünschte Position zwingen kann. Sie lernen nicht, wie echte Anlehnung entsteht, wie man ein Pferd gymnastiziert, wie Hilfengebung funktioniert.
Es verhindert echte Ausbildung: Ein Schulpferd, das permanent mit Schlaufzügeln geritten wird, hat keine Chance, echte Selbsthaltung zu entwickeln. Es funktioniert nur mit diesem mechanischen Zwang.
Es ist tierschutzrechtlich bedenklich: Die permanente scharfe Einwirkung, verstärkt durch wechselnde, oft unruhige Reiterhände, kann durchaus als Zufügen von Schmerzen und Leiden im Sinne des Tierschutzgesetzes gewertet werden.
Ein verantwortungsvoller Schulbetrieb nutzt keine Schlaufzügel. Wenn ein Schulpferd so problematisch ist, dass man meint, Schlaufzügel zu brauchen, gehört es nicht in den Schulbetrieb – es gehört zu einem Profi zur Korrektur oder in Rente.
Wann – wenn überhaupt – sind Schlaufzügel vertretbar?
Nach all dieser massiven Kritik bleibt die Frage: Gibt es überhaupt Situationen, in denen Schlaufzügel vertretbar sind?
Die Antwort ist: Theoretisch ja, aber die Bedingungen sind so restriktiv, dass sie in der Praxis fast nie erfüllt sind.
Vertretbar wäre der Einsatz nur, wenn:
- Der Reiter über mindestens 15-20 Jahre Reiterfahrung auf höchstem Niveau verfügt
- Der Reiter eine nachweislich feine, ruhige Hand hat
- Es sich um ein sehr spezifisches, schwerwiegendes Korrekturproblem handelt
- Alle anderen Lösungsansätze bereits erfolglos probiert wurden
- Der Einsatz auf maximal wenige Minuten in maximal wenigen Einheiten begrenzt ist
- Die Schlaufzügel NUR zusätzlich zu normalen Zügeln genutzt werden, nie als Ersatz
- Das Pferd mit einem geeigneten Gebiss (einfach gebrochen oder ungebrochen) ausgerüstet ist
- Die Einwirkung minimal ist – der Schlaufzügel dient nur als „Backup“, nicht als Hauptkommunikation
- Ein klarer Plan existiert, wie das Pferd nach der Korrektur ohne Schlaufzügel weiterarbeitet
Sind auch nur eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, sollten Schlaufzügel nicht eingesetzt werden. In der Realität bedeutet das: Für 99% aller Reiter haben Schlaufzügel in ihrer Ausrüstung nichts zu suchen.
Was stattdessen tun? Bessere Alternativen
Die gute Nachricht: Für praktisch jedes Problem, für das jemand Schlaufzügel einsetzen möchte, gibt es bessere Alternativen:
Bei Anlehnungsproblemen:
- Professionelle Hilfe durch einen erfahrenen Ausbilder
- Systematische Arbeit an Takt, Losgelassenheit und korrekter Anlehnung nach der Ausbildungsskala
- Überprüfung der Ausrüstung (passt das Gebiss? Sitzt der Sattel?)
- Gesundheitscheck (Schmerzen im Rücken, Zähne, Kissing Spines)
Bei der Korrektur von Fehlhaltungen:
- Geduldige, systematische Gymnastizierung
- Bodenarbeit und Handarbeit
- Longenarbeit mit sinnvollen Hilfszügeln (Dreieckszügel, Chambon)
- Arbeit unter professioneller Anleitung
Im Schulbetrieb:
- Korrektes Ausbilden der Schulpferde durch fachkundiges Personal
- Regelmäßige Korrektur- und Aufbaustunden für Schulpferde
- Ggf. zeitweiser Einsatz von Ausbindern (wenn überhaupt), aber niemals Schlaufzügel
- Pferde, die extreme Hilfsmittel „brauchen“, gehören nicht in den Schulbetrieb
Die Botschaft ist klar: Es gibt praktisch immer einen besseren Weg als Schlaufzügel.
Tierschutzrechtliche Einordnung
Das Reiten auf dem blanken Schlaufer, besonders in Kombination mit doppelt gebrochener Trense, bewegt sich in einem Bereich, der tierschutzrechtlich sehr bedenklich ist:
§1 Tierschutzgesetz: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“
Die permanente scharfe Einwirkung durch Schlaufzügel, die nachweislich zu Zungenquetschungen, Lähmungen und massiven Verletzungen führen kann, erfüllt diese Definition. Ein „vernünftiger Grund“ liegt nicht vor, wenn es bessere, schonende Alternativen gibt – und die gibt es praktisch immer.
§2 Tierschutzgesetz: Wer ein Tier hält, muss es „seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen […] verhaltensgerecht unterbringen.“
Die permanente Zwangshaltung durch Schlaufzügel verhindert artgemäßes Verhalten. Das Pferd kann seinen Kopf nicht mehr als Balancierstange nutzen, nicht mehr natürlich kommunizieren, ist permanent in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
Zwar werden Schlaufzügel in der Praxis selten juristisch verfolgt – aber das bedeutet nicht, dass ihr Einsatz ethisch oder rechtlich unbedenklich ist. Die Dunkelziffer an Pferden, die unter dem Missbrauch von Schlaufzügeln leiden, ist hoch.
Fazit: Ein Werkzeug, das in die falschen Hände geraten ist
Schlaufzügel sind das perfekte Beispiel für ein hochspezialisiertes Werkzeug, das nur in absolut erfahrenen Händen und für sehr spezifische Zwecke entwickelt wurde – und dann seinen Weg in den Alltag von Durchschnittsreitern gefunden hat, mit katastrophalen Folgen.
Die vervielfachte Kraft durch das Flaschenzugprinzip macht sie zu einem potenziell extrem schmerzhaften Instrument. Das Reiten auf dem blanken Schlaufer ist Tierquälerei, die zu irreversiblen Schäden wie Zungenlähmungen führen kann. Die Kombination mit doppelt gebrochener Trense potenziert das Problem noch.
Die ehrliche Empfehlung kann nur lauten: Finger weg von Schlaufzügeln, es sei denn, man ist ein absoluter Profi in einer der wenigen Situationen, in denen sie theoretisch vertretbar wären. Und selbst dann sollte man dreimal überlegen, ob es nicht doch eine bessere Alternative gibt. In 99% der Fälle gibt es sie.
Wer seinem Pferd etwas Gutes tun will, investiert in echte Ausbildungsarbeit, nicht in scharfe Hilfsmittel, die durch Zwang und Schmerz das Pferd in eine gewünschte Form pressen. Das mag länger dauern, mag mühsamer sein – aber es ist der einzige Weg, der dem Pferd gerecht wird.