Zu frühes Anreiten: Wachstumsfugen und ihre Bedeutung

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Pferde sind erst mit 6-8 Jahren (je nach Rasse) vollständig ausgewachsen – die letzten Wachstumsfugen schließen sich erst dann
  • Frühes Anreiten belastet unreife Knochen, Knorpel und Wachstumsfugen und kann zu dauerhaften Schäden führen
  • Besonders kritisch sind Wirbelsäule, Kniegelenke und die langen Röhrenknochen der Beine
  • Wirtschaftlicher Druck führt dazu, dass die meisten Pferde mit 2,5-3,5 Jahren angeritten werden – viel zu früh
  • Langfristfolgen sind Arthrose, Fehlstellungen, Rückenprobleme und verkürzte Nutzungsdauer

 

Wann sind welche Wachstumsfugen geschlossen?

Das Skelett eines Pferdes entwickelt sich über Jahre. Fohlen werden mit einem Skelett geboren, das noch zum großen Teil aus Knorpel besteht. Dieser Knorpel verknöchert allmählich – ein Prozess, der Ossifikation genannt wird. An bestimmten Stellen, den Wachstumsfugen, wächst der Knochen noch in die Länge. Erst wenn diese Wachstumsfugen sich schließen – also vollständig verknöchern – ist der Knochen ausgewachsen und belastbar.

Die Wachstumsfugen schließen sich in einer bestimmten Reihenfolge, die genetisch festgelegt ist. Diese Reihenfolge folgt einem Prinzip: Von unten nach oben und von außen nach innen. Das bedeutet, die Knochen der Beine schließen sich früher als die der Wirbelsäule, und die Gelenke weiter unten am Bein früher als die weiter oben.

Die Wachstumsfugen an den Fesselbeinen schließen sich mit etwa 6-9 Monaten. Die am Röhrbein (Metacarpus und Metatarsus) mit etwa 9-12 Monaten. Das Karpalgelenk (das „Knie“ der Vorderbeine) schließt sich zwischen 2 und 2,5 Jahren. Das Sprunggelenk der Hinterbeine zwischen 2,5 und 3 Jahren.

Besonders wichtig und oft übersehen: Die Wachstumsfugen im Bereich der Schulter und des Beckens schließen sich erst mit 3,5 bis 4 Jahren. Die Wirbelkörper der Brustwirbelsäule sind erst mit 4 bis 4,5 Jahren vollständig verknöchert. Und die kritischen Bereiche der Wirbelsäule – besonders die Dornfortsätze der Wirbel – schließen sich erst mit 5,5 bis 6 Jahren komplett.

Das bedeutet: Ein dreijähriges Pferd mag zwar schon recht groß und kräftig aussehen, aber sein Skelett ist noch nicht fertig entwickelt. Die Wirbelsäule, die das Reitergewicht tragen soll, ist noch nicht vollständig verknöchert. Die Dornfortsätze, an denen wichtige Muskeln und Bänder ansetzen, sind noch in der Entwicklung. Die großen Gelenke der Schulter und des Beckens, über die die Kräfte übertragen werden, sind noch nicht ausgereift.

Was passiert, wenn man ein 3-jähriges Pferd anreitet?

Wenn ein Pferd angeritten wird, während die Wachstumsfugen noch offen sind, bedeutet das eine Belastung von Strukturen, die dafür noch nicht gemacht sind. Knorpel ist weicher und weniger belastbar als Knochen. Offene Wachstumsfugen sind Schwachstellen im Skelett. Wenn diese Strukturen zu früh belastet werden, können verschiedene Probleme entstehen.

An den Wachstumsfugen kann es zu Stauchungen kommen. Die noch weichen Knorpelzellen werden durch das Gewicht und die Bewegung zusammengepresst. Im besten Fall verlangsamt das nur das Wachstum an dieser Stelle. Im schlimmsten Fall wird die Wachstumsfuge dauerhaft geschädigt, und der Knochen wächst danach nicht mehr gleichmäßig. Es entstehen Fehlstellungen.

Ein klassisches Beispiel sind die sogenannten „Stehenden Vorderbeine“ oder „Bockbeinigkeit“. Wenn die Wachstumsfugen im Karpalgelenk zu früh zu stark belastet werden, kann das Wachstum vorzeitig gestoppt werden. Die Vorderbeine bleiben dann zu gerade oder entwickeln eine Fehlstellung nach vorne. Diese Fehlstellung belastet wiederum andere Strukturen falsch und führt langfristig zu Arthrose.

Auch an der Wirbelsäule sind die Folgen früher Belastung gravierend. Die Wirbelkörper sind noch nicht vollständig verknöchert, die Dornfortsätze noch weich. Wenn ein Reiter aufsteigt, lastet sein Gewicht auf dieser noch unreifen Struktur. Die Wirbel können sich unter dieser Last verformen. Die Dornfortsätze können asymmetrisch wachsen oder sich in ihrer Position verändern.

Das kann die Grundlage für spätere Kissing Spines legen. Wenn die Dornfortsätze durch frühe Belastung in eine ungünstige Position gebracht werden, können sie bereits von Anfang an zu eng beieinander stehen. Ein Pferd, das mit normal weiten Abständen geboren wurde, entwickelt durch zu frühes Anreiten möglicherweise Engstände, die später zu Problemen führen.

Auch die Muskulatur ist bei einem dreijährigen Pferd noch nicht ausreichend entwickelt. Die Rumpfträgermuskulatur, die den Brustkorb anheben und das Reitergewicht tragen soll, ist noch schwach. Wenn das junge Pferd dennoch geritten wird, kann es dieses Gewicht nicht korrekt tragen. Es entwickelt Kompensationsmuster – genau die falschen Bewegungs- und Muskelmuster, die später zu Trageerschöpfung, Vorhandlastigkeit und anderen Problemen führen.

Die Belastbarkeit von Sehnen, Bändern und Gelenken ist ebenfalls noch begrenzt. Das Bindegewebe ist noch nicht vollständig ausgereift. Die Gelenkknorpel sind noch dünner und empfindlicher. Eine Überlastung in dieser Phase kann zu Schäden führen, die sich erst Jahre später als Arthrose oder chronische Sehnenschäden manifestieren.

Langzeitfolgen für Wirbelsäule, Gelenke und Knochen

Die Folgen  des zu frühen Anreitens zeigen sich oft erst nach Jahren. Ein vierjähriges Pferd, das mit drei angeritten wurde, mag zunächst völlig unauffällig erscheinen. Doch mit sechs, acht oder zehn Jahren beginnen die Probleme.

Die Wirbelsäule ist besonders anfällig. Pferde, die zu früh geritten wurden, entwickeln häufiger Rückenprobleme. Kissing Spines treten bei ihnen im jüngeren Alter auf. Die Wirbelsäule zeigt früher degenerative Veränderungen. Arthrose in den kleinen Wirbelgelenken entwickelt sich, lange bevor das Pferd alt ist.

Das liegt daran, dass die Wirbelsäule in der kritischen Wachstumsphase unter Last stand. Die Wirbel konnten sich nicht optimal entwickeln. Die Dornfortsätze stehen möglicherweise ungünstig. Die gesamte Statik der Wirbelsäule ist beeinträchtigt. Und jedes Jahr unter dem Sattel verschlimmert die Situation, weil die Grundlage von Anfang an nicht optimal war.

Auch die großen Gelenke der Gliedmaßen zeigen früher Verschleiß. Das Karpalgelenk, das Sprunggelenk, die Schulter- und Hüftgelenke – überall dort, wo die Wachstumsfugen zu früh belastet wurden, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich Arthrose entwickelt. Der Gelenkknorpel, der in der Jugend geschädigt wurde, regeneriert sich nicht. Die Schäden bleiben und verschlimmern sich mit der Zeit.

Fehlstellungen, die durch ungleichmäßiges Wachstum entstanden sind, führen zu ungleichmäßiger Belastung. Ein Bein, das nicht ganz gerade steht, belastet die Gelenke asymmetrisch. Über Jahre hinweg führt das zu einseitigem Verschleiß. Das Pferd entwickelt vielleicht eine Lahmheit, die keine akute Verletzung als Ursache hat, sondern chronischen Verschleiß durch jahrelange Fehlbelastung.

Die Sehnen und Bänder, die in der Jugend überlastet wurden, bleiben schwächer und anfälliger. Es gibt Hinweise darauf, dass Bindegewebe, das in der Entwicklungsphase überstrapaziert wurde, nie seine volle Festigkeit erreicht. Ein Pferd, das zu früh zu intensiv gearbeitet wurde, hat möglicherweise sein Leben lang ein höheres Risiko für Sehnenverletzungen.

Auch die Psyche kann leiden. Ein junges Pferd, das körperlich überfordert wird, macht negative Erfahrungen mit dem Reiten. Es lernt, dass Arbeit mit Schmerzen und Überforderung verbunden ist. Das kann sich in Widersetzlichkeiten, Ängstlichkeit oder sogar Aggression manifestieren. Manche Verhaltensprobleme bei Pferden haben ihre Wurzel in Überforderung während der Ausbildung.

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Warum werden Pferde trotzdem so früh angeritten?

Wenn die Nachteile frühen Anreitens so klar sind – warum wird es dann trotzdem praktiziert? Die Antwort liegt in wirtschaftlichen Überlegungen und in traditionellen Vorstellungen, die nicht auf biomechanischem Wissen basieren.

Wirtschaftlich gesehen kostet ein Pferd Geld: Futter, Stall, tierärztliche Versorgung, Hufpflege. Ein Pferd, das noch nicht geritten werden kann, bringt kein Geld ein. Züchter und Aufzüchter möchten ihre Pferde möglichst früh verkaufen können. Gekauft werden in der Regel gerittene Pferde. Also werden die Pferde früh angeritten, um sie früher verkaufsfähig zu machen.

Auch im Sport spielt der wirtschaftliche Druck eine Rolle. Ein Sportpferd soll möglichst früh Erfolge bringen. Ein Dressurpferd soll mit vier Jahren in A-Prüfungen starten, mit fünf in L-Prüfungen. Ein Springpferd soll mit vier oder fünf Jahren erste Parcours springen. Das ist nur möglich, wenn das Pferd bereits mit drei Jahren intensiv gearbeitet wird.

Die kurze Nutzungsdauer im Hochleistungssport verstärkt dieses Problem. Wenn ein Pferd ohnehin nur bis acht oder zehn Jahre intensiv im Sport eingesetzt wird, spielen Langzeitschäden, die sich erst mit zwölf oder fünfzehn Jahren zeigen, aus wirtschaftlicher Sicht keine Rolle. Das Pferd hat seine wirtschaftliche Funktion dann bereits erfüllt.

Traditionelle Vorstellungen spielen ebenfalls eine Rolle. „Das haben wir schon immer so gemacht“ ist ein häufiges Argument. Die Erkenntnis, dass Pferde erst mit fünf oder sechs Jahren vollständig ausgewachsen sind, ist relativ neu. Frühere Generationen wussten das nicht und ritten ihre Pferde mit drei Jahren an. Diese Tradition wird fortgesetzt, ohne sie zu hinterfragen.

Auch Unwissenheit trägt dazu bei. Viele Pferdebesitzer wissen einfach nicht, wie lange es dauert, bis ein Pferd ausgewachsen ist. Sie sehen, dass ihr dreijähriges Pferd groß und kräftig wirkt, und denken, es sei bereit für den Sattel. Dass innerlich, im Skelett, noch wichtige Entwicklungen stattfinden, ist von außen nicht sichtbar.

Nicht zuletzt gibt es auch psychologische Faktoren. Die Vorfreude, endlich reiten zu können, ist groß. Die Geduld, noch ein oder zwei Jahre zu warten, fällt schwer. „Nur ein bisschen angehen“, „nur leichte Arbeit“, „nur Schritt und Trab“ – so werden frühe Reitversuche gerechtfertigt. Doch auch leichte Arbeit ist eine Belastung für ein unreifes Skelett.

Idealer Zeitpunkt für die Ausbildung unter dem Sattel

Wenn man die Gesundheit des Pferdes in den Vordergrund stellt und nicht wirtschaftliche Überlegungen, ist die Antwort klar: Der ideale Zeitpunkt für den Beginn der Ausbildung unter dem Sattel liegt zwischen dem sechsten und achten Lebensjahr.

Mit sechs Jahren sind die meisten wichtigen Wachstumsfugen geschlossen. Die Wirbelkörper sind weitgehend verknöchert, die großen Gelenke ausgereift. Das Skelett ist belastbar. Gleichzeitig ist das Pferd noch jung genug, um gut lernen zu können und sich nicht in problematischen Verhaltensmustern festgefahren zu haben.

Mit sieben Jahren sind auch die letzten Bereiche – insbesondere die Dornfortsätze der Wirbel – vollständig geschlossen. Das Pferd ist körperlich voll ausgereift und kann ohne Bedenken auch intensiver gearbeitet werden.

Das bedeutet nicht, dass man bis zum sechsten Lebensjahr gar nichts mit dem Pferd machen sollte. Im Gegenteil: Die Jahre vor dem Anreiten sind wichtig für die Vorbereitung. Bodenarbeit, Führtraining, Gewöhnung an verschiedene Situationen, Gelassenheitstraining – all das kann und sollte von klein auf gemacht werden. Auch Longenarbeit ohne Reitergewicht ist ab etwa drei Jahren möglich und sinnvoll, um die Muskulatur zu entwickeln und dem Pferd grundlegende Kommandos beizubringen.

Entscheidend ist, dass kein Gewicht auf den Rücken kommt, solange die Wachstumsfugen noch offen sind. Ein Sattel auflegen zur Gewöhnung ist kein Problem. Kurz aufsitzen im Stand zur Vorbereitung auch nicht. Aber regelmäßiges Reiten, auch wenn es nur Schritt ist, belastet die unreifen Strukturen.

Manche Experten empfehlen sogar, bis zum siebenten oder achten Lebensjahr zu warten, besonders bei Pferden, die für anspruchsvolle sportliche Nutzung vorgesehen sind. Ein Jahr mehr Zeit für die körperliche Reifung kann den Unterschied zwischen einem Pferd, das bis ins hohe Alter gesund bleibt, und einem Pferd, das mit zehn Jahren bereits massive Probleme hat, ausmachen.

Ausnahmen und individuelle Unterschiede

Natürlich gibt es individuelle Unterschiede. Manche Pferde sind früher ausgewachsen, andere später. Große, schwere Warmblüter brauchen oft länger als kleinere, leichtere Pferde. Spätreife Rassen wie Isländer oder Fjordpferde brauchen mehr Zeit als frühreife Vollblüter.

Auch das Geschlecht spielt eine Rolle. Hengste brauchen tendenziell länger als Stuten, weil sie mehr Muskelmasse entwickeln und ihr Skelett massiver ist. Ein Hengst sollte eher mit sieben als mit sechs angeritten werden.

Man kann bei einem individuellen Pferd nicht von außen genau sehen, ob alle Wachstumsfugen geschlossen sind. Röntgenaufnahmen können das zeigen, sind aber aufwändig und teuer. Als praktische Faustregel gilt: Je später man mit dem Anreiten beginnt, desto sicherer ist man, dass das Pferd körperlich bereit ist.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Muskelentwicklung. Selbst wenn die Wachstumsfugen geschlossen sind, bedeutet das nicht automatisch, dass das Pferd einen Reiter tragen kann. Die Rumpfträgermuskulatur muss ausreichend entwickelt sein. Das erreicht man durch Bodenarbeit, Longenarbeit und freie Bewegung – nicht durch frühes Reiten.

Wenn man ein junges Pferd zum ersten Mal reitet, sollte man sehr behutsam vorgehen. Kurze Einheiten von 10-15 Minuten, zunächst nur im Schritt, nur auf gutem Boden, mit einem leichten Reiter. Die Intensität und Dauer sollte nur sehr langsam gesteigert werden. Im ersten Jahr unter dem Sattel sollte das Training spielerisch und abwechslungsreich sein, mit viel Dehnung und ohne anspruchsvolle Lektionen.

Die Verantwortung des Menschen

Die Entscheidung, wann ein Pferd angeritten wird, liegt allein beim Menschen. Das Pferd kann nicht sagen, ob es bereit ist oder ob es Schmerzen hat. Es kann nur durch sein Verhalten signalisieren, wenn etwas nicht stimmt – und oft werden diese Signale übersehen oder falsch interpretiert.

Die Verantwortung liegt beim Züchter, beim Aufzüchter, beim Ausbilder, beim Käufer. Jeder, der mit jungen Pferden zu tun hat, sollte sich der Bedeutung der Wachstumsfugen bewusst sein. Jeder sollte verstehen, dass jedes Jahr, das man einem Pferd mehr Zeit zur körperlichen Reifung gibt, eine Investition in seine Gesundheit und Langlebigkeit ist.

In einer idealen Welt würden alle Pferde erst mit sechs oder sieben Jahren angeritten. Sie hätten dann ein vollständig ausgereiftes Skelett, gut entwickelte Muskulatur und die besten Voraussetzungen für ein langes, gesundes Leben als Reitpferd. In der Realität wird das nicht überall möglich sein. Aber jeder kann im Rahmen seiner Möglichkeiten dazu beitragen, dass Pferde nicht unnötig früh belastet werden.

Und jeder, der ein junges Pferd kauft oder in Ausbildung gibt, kann nachfragen: Wie alt ist das Pferd wirklich? Wurde es schonend angeritten? Hatte es genug Zeit, körperlich zu reifen? Die Nachfrage beeinflusst das Angebot. Wenn mehr Menschen bereit sind, für ein sechs- oder siebenjähriges, gut vorbereitetes Pferd zu zahlen, wird sich die Praxis ändern.

Das frühe Anreiten ist ein vermeidbares Problem. Es erfordert nur eines: Geduld. Geduld, einem jungen Pferd die Zeit zu geben, die es braucht. Diese Geduld zahlt sich aus in Form eines gesunden, langlebigen Partners, der bis ins hohe Alter Freude an der Arbeit hat.

Team Sanoanimal

Team Sanoanimal

Wir sind ein erfahrenes Team von Therapeuten, spezialisiert auf Futterberatung und integrierte Tiertherapien für Pferde. Mit umfassender Erfahrung in der Behandlung von Stoffwechselproblemen setzen wir auf artgerechte Fütterung und naturheilkundliche Mittel, um die Gesundheit Ihres Pferdes zu verbessern. Profitieren Sie von unserem Wissen für das Wohl Ihres Pferdes.

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